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Die Weltwirtschaft im Quartal 2

Die weitere Wirtschaftsentwicklung sei wegen der Pandemie höchst unsicher. - Dieser Meinung ist auch der US-Notenbankchef Jerome Powell.

Die gloablen Konjunkturdaten fielen im ersten Quartal wie ein Stein, um danach mit einer "V"-förmigen Erholung wieder zurückzukommen. - Nicht ohne Hilfe der Zentralbanken.

Der US-Kongress hat seit Krisenbeginn Konjunkturpakete in Höhe von fast drei Billionen Dollar beschlossen. Das entspricht mehr als zehn Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung.

Was einerseits die Wirtschaft stützt, schädigt den Normalbürger. Das Anwerfen der Notenpressen und die radikalen Zinssenkungen auf globaler Ebene sind der sichere Tod für das bestehende Geldsystem.

Vermögenswerte werden künstlich gepusht. Die Zentralbanken starteten diverse Anleihekaufprogramme, um die Kapitalmärkte zu stützen. - Kurz gesagt, Geld wird gedruckt, um damit Staatsanleihen zu kaufen, damit der Staat handlungsfähiger wird. Die Frage hierbei ist aber - wer soll das bezahlen?

Da sogar die Junk Bonds kaum mehr Zinsen abwerfen, flüchten die Anleger in bereits überteuerte Aktien, Immobilien, Gold, oder spekulieren kurzfristig mit derivativen Finanzinstrumenten. Jeder möchte sein Kapital schützen.

Die Gefahr der Hyperinflation besteht! Sieht man auf den Verbraucherpreisindex, erkennt man schnell, dass trotz den enormen Geldfluten wenig Inflation vorhanden war. Menschen haben Angst und horten deren Vermögen. Dieser Trend wird sich spätestens mit einem Covid-19 Impfstoff massiv umkehren. Wenn die Menschheit Corona besiegt und wieder zum "normalen Tagesablauf" zurückkehrt, steigen auch wieder die Ausgaben und die Wirtschaft wird sich nachhaltig erholen. Allerdings ist die überschüssige Liquidität weiterhin im Markt, was anschließend zu einer Hyperinflation mit massiven Auswirkungen führen kann. Diesem Anstieg könnte mit einer Zinserhöhung entgegengewirkt werden. Die bereits angeschlagenen Unternehmen, welche Notfallkredite aufnehmen mussten, kollabieren dann komplett.

Aufgrund dieser Situation steigt der Goldpreis ohne Ende.