Mythos: Teure Forschung & Entwicklung schafft Innovation

Die Wahrheit: Ausgaben korrelieren kaum mit Innovation

Geld zeugt Geld.

Dieses Sprichwort trifft zwar zu, aber es gilt nicht für Innovationen oder gar für die Erträge, die sie erbringen.

Viele sind der Meinung, je mehr Geld man in Forschung und Entwicklung investiert, desto wahrscheinlicher ist es für sie, innovativ zu sein.

Leider ist das weit von der Wahrheit entfernt.

Obwohl die F&E-Abteilung beträchtliche Ausgaben verdient, korreliert sie nicht vollständig mit Innovation. Im Jahr 2018 wurde Apple Inc. als das innovativste Unternehmen der Welt eingestuft, während seine F&E-Ausgaben tatsächlich die niedrigsten unter seinen Konkurrenten wie Amazon, Google, Microsoft, Samsung usw. waren.

Mehrere Experten auf diesem Gebiet haben zu Protokoll gegeben, dass der Begriff "mehr ausgeben führt zu mehr Innovation" ein logischer Trugschluss sei.

Experten zufolge sollten Sie sich nicht auf die Ressourcen konzentrieren, die Sie ausgeben, um zu messen, wie effektiv ein innovativer Ansatz ist. Stattdessen ist es der neuartige Nutzen, den die Kunden aus einer Anstrengung ziehen, die den Ausschlag gibt zwischen wirklich innovativ und einer völlig falschen Anwendung.

Darüber hinaus sind extravagante Ausgaben für Forschung und Entwicklung keine Garantie für finanziellen Erfolg. Tatsächlich ergab eine Umfrage von Booz & Company, dass die Unternehmen mit den 10 höchsten F&E-Ausgaben im Vergleich zu ihren Konkurrenten im Hinblick auf Marktkapitalisierung und Umsatzwachstum zurückfielen.

Daher ist es unerlässlich, den Schwerpunkt von den F&E-Ausgaben als Maß für Innovation oder die entsprechenden Erträge zu verlagern und die Wertschöpfung durch die Kunden in den Vordergrund zu stellen.

 


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